Handicap - Tauchen

Was ist Handicap-Tauchen?... "

"...und was ist ein "D" oder " "H"-Taucher?"

Bei Tauchern, die auf ihrem Brevet oft den Zusatz  "D" oder, je nach Verband, "H" stehen haben, bedeutet das, dass sie eine Einschränkung in der Tauchtauglichkeit aufweisen oder durch ihre Behinderung bestimmte Standards nicht erreichen. Ist die Behinderung taucherisch permanent relevant fällt der Tauchschüler in das
D- bzw. H- Programm.

Wir von SDI/TDI bevorzugen die Bedeutung Scubility D1, D2, D3

 Die Einteilung erfolgt wie :

-  D1-Taucher(rin), wird wie ein Taucher ohne Handicap eingestuft.

-  D2-Taucher(rin) kann sich selber im Wasser helfen aber nicht seinem Tauchpartner.

-  D3-Taucher(rin) kann sich und seinem Tauchpartner nicht helfen.

D3 bedeutet, dass der Taucher bei allem Hilfestellung braucht, auch beim Druckausgleich. Er wird von einem Scubility Dive Buddy an der Flasche geführt, sowie an der Seite gesichert und vorne auch von einem Scubility Dive Buddy

Tauchen ist auch als Therapieform für Menschen mit Behinderungen, die nicht an der Handicap D1/D2/D3 Ausbildung teilnehmen können, anzusehen.

 Das Therapeutische Tauchen ist keine Tauchausbildung und wird dementsprechend auch nicht brevetiert. Für die Betreuung eines D3 Diver sind mindestens zwei Dive Buddys mit entsprechender zusätzlicher Ausbildung in Scubility notwendig.

Es wird unterschieden zwischen Tauchlehrer und Scubility Dive Instructor:

Der Scubility Instructor ist ein Tauchausbilder für Sport- und Freizeittaucher mit Zusatzausbildung "Ausbilder für Handicap Diving".

Ein Scubility Dive Buddy ist ein nicht behinderter Taucher mit Kenntnissen im Bereich Handicap Diving. Er ist berechtigt, als Tauchbegleiter zu fungieren.  

Daneben gibt es auch noch Sonderausbildungen wie den Oberflächenassistenten: 

- Der Oberflächenassistent soll an der Wasseroberfläche und an Land dem behinderten Taucher zu Hilfe gehen. Er soll ein Briefing erklären können, in Theorie und Praxis mit der vorbeugenden Unfallvermeidung und den bei einem Tauchunfall zu ergreifenden Maßnahmen vertraut sein.

Der Oberflächenassistent muss nicht unbedingt ein Taucher sein!